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- welche Art von Musik wollen Sie machen, d.h. haben Sie eine bestimmte Musikrichtung vor zu spielen oder wollen Sie möglichst vielfältig in alle möglichen hineinschnuppern.
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Universelle Instrumente sind chromatische Knopf- und Pianomodelle.
Auf diesen können Sie grundsätzlich "alles" spielen, vom Tango bis Jazz, vom BoogieWoogie bis zur Klassik. Sie
sind weitgehendst tonartunabhängig (die Einschränkung bezieht sich auf die linke Seite mit der Standardbassmechanik, bei Convertor, bzw. M3- Modellen sind Sie vollkommen frei).
Pianoakkordeons:
Diese haben den Vorteil, daß die Tastatur optisch geläufig ist und man ein jedes spielen kann, da der Aufbau ist immer gleich ist. Auch kann man mal auf ein Keyboard, Orgel, oder anderes Tasteninstrument leichter umsteigen, da man von der rechten Seite (Diskant) her dies schon gewohnt ist.
Knopfakkordeons:
Hierbei ist zu beachten, daß es verschiedene Griffarten gibt. Der C-Griff hat sich am weitesten durchgesetzt (9 von 10 verkauften Instrumenten sind C-Griff). In Bayern jedoch wird überwiegend B-Griff gespielt. Außerdem unterscheidet man noch zwischen einem gestuften bzw. Flachgriff in der entsprechenden Griffart (z.B. C-Griff flach, C-Griff gestuft). Die Griffart bezieht sich nur auf die rechte Seite, die linke (der Baß und Akkord) sind mit dem Pianoakkordeon identisch.. Der Einstieg ist bei beiden Griffarten in etwa gleich schwer und jedoch aufwendiger als bei einem Pianoakkordeon. Dennoch ist ein Wechsel von einer Griffart zur anderen nicht ganz einfach, da man die rechte Seite neu erlernen muß. Der große Vorteil von Knopfakkordeons ist sein Aufbau, bei 5 Knopfreihen können Sie grundsätzlich jede Tonart mit derselben Grifftechnik spielen, d.h. es ist egal in welcher Tonart Sie spielen, ob C-Dur oder Fis-Dur, Sie haben immer die selbe Fingerhaltung. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit durch die enge Anordnung der Knöpfe auch Griffe über 2 Oktaven und mehr zu greifen. Gepaart mit einem Convertor/M3 ist das Knopfakkordeon eines der universellsten Instrumente die es gibt.
Diatonische Instrumente
Diese Instrumente wie sind tonartmäßig eingeschränkte Modelle und haben nur die bauartbedingten Tonarten zur Verfügung.
Club, Wiener-Harmonikas
Ursprünglich sehr beliebt, weil auch leicht zu erlernen (jede Reihe ist eine Tonart, Außnahme: Club mit Hilfstonreihe). Diese Instrumente werden überwiegend ohne Noten nach Gehör z.B. für Wanderlieder/Volkslieder o.ä. gespielt. Ein Nachteil ist, daß ihnen durch die Tonartgebundenheit nur ein musikalisch begrenzter Raum zur Verfügung steht. Durch die Steirischen ist ihre Verbreitung zurückgegangen, eine gewisse Wiederbelebung brachte jedoch das Aufkommen der Irischen Volksmusik sowie des Südstaaten- Cajun in unseren Breiten, da dort diese Instrumente noch häufig eingesetzt werden.
Die Steirische
Diese wird überwiegend im Alpenraum gespielt. Vom Aufbau her ein diatonisches Akkordeon, das durch die Anzahl der Reihen die Anzahl der Tonarten bestimmt. Somit hat man bei einer 4-Reiher 4 Tonarten zur Auswahl, was schon eine gewisse Flexibilität mit sich bringt. Durch den charakteristischen Klang ist jedoch das musikalische Feld sehr stark auf volkstümliche, bzw. Volksmusik begenzt. Das jedoch relativ einfache Erlernen mit Hilfe der Griffschrift, und der lautstarke Ton, der auch bei einer geselligen Runde noch gut zu hören ist, macht diese Art von Instument sehr beliebt.
Concertinas und Bandoneons
Diese Instrumente werden überwiegend in der Tangomusik eingesetzt. Sie können bei uns eigentlich nur im Selbststudium erlernt werden, da es nur wenig Lehrer gibt und kaum Lehrmaterial vorhanden ist. Auch gibt es eine größere Artenvielfalt was Tonbelegung und Griffweise betrifft
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Sind Sie Einsteiger?
Brauchen Sie ein Lerninstru-ment, daß Sie nur übergangs-weise bis zum nächst größeren verwenden oder suchen Sie ein Instrument das Sie länger/auf Dauer spielen möchten?
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Einsteiger Kinder
Als Einstiegsalter für Kinder ist ca. 5-8 Jahre anzusehen, wobei die körperliche Gestalt den Ausschlag gibt. Es macht keinen Sinn, wenn das Kind vom Instrument "erdrückt", da es dann zu schnell die Lust verliert. Dann lieber noch ein 1/2 oder 1 Jahr warten. Als Instrumentengröße ist das 40/48 Baß-Akkordeon geeignet. Viele Lehrer empfehlen das 48-bässige, das 40-bässige ist aber genauso zu verwenden, es fehlt ihm nur die 6. Baßreihe (der verminderte Akkord), die jedoch in dieser Phase nicht benögt wird. 24- und 32-Baß-Akkordeons, wie sie früher mal gebaut wurden, sind heute zum Lernen nicht mehr geeignet, da die Terzbassreihe fehlt. Als Zeitraum wird ungefähr 2-4 Jahre angesehen, bis man das nächst größere Instrument benötigt.
Einsteiger Erwachsener
Als Erwachsener ist zum Einstieg ein mindestens 72-bässiges Instrument besser geeignet als ein 40/48-bässiges, da es in der Gehäusegröße besser passt. Ob man schon mit einem 96-oder 120-bässigem anfangen will, hängt von den äusseren Umstanden ab (finanzielle Mittel, Verfügbarkeit) ist aber nicht notwendig. Lieber nur so groß kaufen wie benötigt, als irgend ein "Flaggschiff" das einen erdrückt. Die Chörigkeit ist zweitrangig, da es in erster Linie darum geht, die Spielfertigkeit zu erlangen. Eine Tremolostimmung ist jedoch einer reinen Oktavstimmung vorzuziehen, da sie den "typischen" Akkordeonsound repräsentiert, viel haüfiger gespielt wird und sich auch wieder leichter verkaufen läßt.
Grundsätzlich sollte man ein Instrument kaufen, das gängig ist, da man es leichter wieder verkaufen kann. Beim Einstieg handelt es sich normalerweise um Übergangsinstrumente, die man eine zeitlang spielt, und dann ein größeres benötigt. Auch weiß man am Anfang auch als Erwachsener noch nicht, welches Instrument einem auf Länger/Dauer gefallen wird. Ein gut erhaltenes oder überholtes gebrauchtes Instrument steht einem Neuen in keinem Falle nach.
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Sind Sie Fortgeschrittener?,
in Ihrer Wahl unabhängig vom Hersteller oder wollen Sie in einem Akkordeonorchester mitspielen, in dem der Lehrer /Dirigent bestimmte Vorgaben gibt (Fabrikat, Instrumententyp, Größe)
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Fortgeschrittene Spieler
Wenn Sie schon länger musizieren kommt irgendwann die Frage nach "meinem" Instrument. Da Sie schon auf den Instrumententyp (Piano, Knopf, Diatonisch, usw.) festgelegt sind, bezieht sich die Auswahl auf diesen Bereich. Nun ist es eine Frage des Geldes und des Anspruches, der an ein Instrument gestellt wird. Weiterhin stellt sich die Frage, ob Sie in einem Orchester mitspielen wollen und deshalb ein bestimmtes Instrument brauchen, oder Sie unabhängig in Ihrer Entscheidung sind. Ein Orchesterleiter wird Ihnen meist ein bestimmtes Instrument empfehlen, weil er einen bestimmten Klang haben möchte. Es gibt auch nicht "das beste" Instrument, da ein jedes Instument in irgendeiner Weise einen Kompromiss darstellt. Als Fachhändler/Reparaturwerkstatt können wir Ihnen auch nur sagen, ob das Instrument qualitativ hochwertig ist oder ob aufgrund des verwendeten Materials eher abzuraten ist.
Wenn Sie hauptsächlich zum Mitsingen, in einer Stimmungsrunde oder am Lagerfeuer spielen möchten, würden wir Ihnen ein Standardinstrument von 72-96 Bässe, 3-4 chörig empfehlen, da diese unkompliziert vom Aufbau und noch leicht zum transportieren sind.
Falls Sie überwiegend zu Hause spielen und musikalisch frei sind gibt es eigentlich auch keine Eingrenzung.
Für Jazz und/oder Combos haben sich Cassottoinstrumente sehr gut bewährt, die auch meist in Akkordeonorchestern verwendet werden sowie für Klassik.
Bei Steirischen haben sich 3- bzw. 4-reihige Instrumente, 3-chörig, als Standard etabliert, wobei die Stimmungen G/C/F/B bzw B/Es/As/Des (im Zusammenspiel mit Blasinstrumenten) als Standard anzusehen sind
Wenn die Qualität des Instrumentes stimmt, egal ob Hohner odes ein italienischer Markenhersteller, dann müssen Sie entscheiden, ob das Instrument Ihnen vom Klang sowie vom Handling zusagt. Sie machen die Musik die Sie wollen und nur für Sie muß das Instrument passen. Letztendlich können nur Sie für sich bestimmen ob es das richtige Instrument für Sie ist.
MIDI ist auch ein interessantes Thema, das nicht nur von Alleinunterhaltern und Berufsmusikern angewendet wird. Es erweitert die klanglichen Möglichkeiten eines Instrumentes ganz erheblich und durch das Ansteuern eines Begleitarrangeurs hat man gleich ein ganzes Orchester zur Verfügung. Außerdem kann man mit Kopfhörer spielen, was zu einer erheblichen Erweiterung des Übungszeitraumes führt. Dadurch das man nicht mehr akkustisch spielen muß, kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit spielen. Auch lassen sich durch abspielen von MIDI-Files Stücke einüben, indem man z.B. nur die rechte Hand selber spielt und die Begleitung ablaufen läßt oder die 2. Stimme einüben.
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